Wünsdorf war Sitz des Oberkommandos der Wehrmacht.
Wünsdorf spielte auch in der Zeit des Nationalsozialismus eine zentrale Rolle als Militärstandort.
Wehrmacht in Wünsdorf:
ab 1935 wurde das Areal südlich von Berlin massiv ausgebaut
Sitz des Oberkommandos des Heeres (OKH)
später auch des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW)
in den Maybach-Bunkern und der Zeppelin-Funkstation liefen zentrale Planungen und Befehle für den Zweiten Weltkrieg zusammen
Wünsdorf war damit das militärische Nervenzentrum des „Dritten Reiches“
Besonderes:
hochgesicherte Anlage mit unterirdischen Bunkern, Tarnungen und modernster Technik der Zeit
nach Kriegsende von der Roten Armee übernommen → bis 1994 größtes sowjetisches Hauptquartier außerhalb der UdSSR
Heute:
die Bunkeranlagen sind teilweise erhalten
können im Rahmen von Führungen in der „Bunkerstadt Wünsdorf“ besichtigt werden
wichtiger Erinnerungsort für NS-Zeit und Kalten Krieg


