5. Dezember 2025 / Aus aller Welt

Sturm trifft Ägäis – Straßen überflutet, Schulen geschlossen

Ein Herbststurm legt Teile der Ägäis lahm: Überflutete Straßen, gesperrte Autobahnen und geschlossene Schulen prägen das Bild. Der Zivilschutz spricht von einer «kritischen Phase».

Griechenland hat mit starkem Wind und Regen zu kämpfen. (Archivbild)
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025 um 06:51 Uhr von dpa

Heftige Regenfälle und Sturmböen haben rund um die Ägäis in Griechenland zu massiven Beeinträchtigungen geführt. Innerhalb weniger Stunden standen zahlreiche Straßen in Athen, auf der Halbinsel Peloponnes und auf Kreta unter Wasser; der Verkehr kam örtlich nahezu zum Erliegen, wie der griechische Rundfunk ERTnews berichtete. 

Eine der heftigsten Unwetterlagen seit Jahren

Nach Angaben der Behörden gehört die aktuelle Schlechtwetterlage zu den intensivsten seit Jahren. Der Zivilschutz warnt mit Blick auf den Sturm von einer «kritischen Phase», die sich nur langsam abschwächen dürfte. In der Ägäis herrschen stellenweise Winde der Stärke neun (Geschwindigkeiten bis 88 Kilometer pro Stunde), teilte das Wetteramt mit. Schulen bleiben in neun der 13 Regionen Griechenlands geschlossen. Wer kann, sollte im Homeoffice arbeiten, hieß es seitens der Regierung.

Feuerwehr im Dauereinsatz 

Die Feuerwehr meldete Dutzende Einsätze wegen überfluteter Gebäude sowie umgestürzter Gegenstände. Teilweise verwandelten sich Straßen in reißende Bäche, die Autos mitrissen. Die Ost-West-Autobahn, die Athen mit dem westgriechischen Hafen Patras verbindet, musste zeitweilig gesperrt werden. Überschwemmungen wurden auch aus der Region Sparta auf der Halbinsel Peloponnes gemeldet. 

Warnung: Nicht notwendige Fahrten vermeiden

Die Behörden riefen die Bevölkerung eindringlich auf, unnötige Fahrten zu vermeiden. Die Menschen wurden per SMS-Warnmeldung des Zivilschutzes aufgefordert, überflutete Unterführungen, stark geneigte Straßen sowie Stellen zu meiden, die über Flüsse führten. Mit einer Wetterbesserung wird am Samstag gerechnet, teilten Meteorologen mit.


Bildnachweis: © Thanassis Stavrakis/AP/dpa
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