Schnee und Eis bedeuten für viele Wildtiere nach Angaben der Deutschen Wildtier Stiftung eine ernste Gefahr. Gefrorene Böden und Gewässer erschweren den Angaben zufolge die Nahrungssuche. Die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen rauben den Tieren wertvolle Energiereserven. So kämen etwa Eichhörnchen derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Vorräte, da viele ihrer Nahrungsdepots unter einer harten Schneedecke oder im gefrorenen Erdreich lägen. Bergbewohnern wie Gämsen koste die Suche nach Gräsern und Flechten in Eis und Schnee viel Kraft. Singvögel fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen. «Gerade in solchen Extremwintern können Menschen viel zum Schutz der Wildtiere beitragen», sagte Jenifer Calvi von der Deutschen Wildtier Stiftung in Hamburg. «Wichtig ist vor allem, die Tiere nicht unnötig zu stören.» Spaziergänger sollten auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und Rückzugsräume respektieren, besonders in Wäldern, an Waldrändern und in den Bergen. «Wintersportler sollten ausgewiesene Routen nutzen und Wildruhezonen meiden.» Wer einen Garten oder Balkon habe, könne Vögeln und Eichhörnchen mit geeignetem Futter und eisfreien Wasserstellen helfen.
Bildnachweis: © Silas Stein/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Stiftung: Winter setzt Wildtieren zu – Mensch kann helfen
Der eisige Winter könne eine Gefahr für Wildtiere sein. Die Deutsche Wildtier Stiftung gibt Tipps, wie der Mensch helfen kann.
Meistgelesene Artikel
- 2. April 2026
Osterfeuer im Landkreis TF
Am Gründonnerstag finden bereits die ersten Osterfeuer statt.
- 16. März 2026
Motorradfahrer verstirbt nach Unfall (Am Mellensee, K 7228 zwischen Rehagen und Sperenberg)
Die Polizei ist am Samstagnachmittag über einen schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße zwischen Rehagen und...
Die fehlenden Teilbereiche beim Ausbau der Strecke Berlin-Dresden sollen voraussichtlich erst 2033 ans Netz gehen
Neueste Artikel
- 11. April 2026
Glücksspiel-Schwarzmarkt boomt: Politik und Firmen in Sorge
Deutschlands Spielautomaten-Anbieter haben eine Pechsträhne. Der Schwarzmarkt erschwert den Firmen das legale Geschäft. Der Staat hat das Problem erkannt - aber tut er genug?
- 11. April 2026
Naturklänge aus heimischen Wäldern wirken besonders erholsam
Die meisten kennen es: Ein Spaziergang im Wald bringt Ruhe und Entspannung. Ob das Vogelgezwitscher vertraut ist oder nicht, kann dabei einen Unterschied machen, wie eine neue Studie zeigt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. April 2026
Glücksspiel-Schwarzmarkt boomt: Politik und Firmen in Sorge
Deutschlands Spielautomaten-Anbieter haben eine Pechsträhne. Der Schwarzmarkt erschwert den Firmen das legale Geschäft. Der Staat hat das Problem erkannt - aber tut er genug?
- 11. April 2026
Naturklänge aus heimischen Wäldern wirken besonders erholsam
Die meisten kennen es: Ein Spaziergang im Wald bringt Ruhe und Entspannung. Ob das Vogelgezwitscher vertraut ist oder nicht, kann dabei einen Unterschied machen, wie eine neue Studie zeigt.

