Einsatzteams haben nach dem folgenschweren Erdrutsch auf einem Campingplatz am Mount Maunganui in Neuseeland menschliche Überreste entdeckt. Die Identifizierung laufe nun, wie lange sie dauern werde, sei aber unklar, teilte die Polizei mit. Inzwischen handele es sich nicht mehr um eine Rettungs-, sondern um eine reine Bergungsaktion. Man gehe nicht davon aus, Überlebende zu finden. «Wir haben die Familien heute Morgen über diese Nachricht informiert und werden sie weiterhin umfassend unterstützen», erklärte der örtliche Polizeichef Tim Anderson. Die sechs Opfer seien zwischen 15 und 71 Jahre alt. Fünf von ihnen seien Neuseeländer, eine 20 Jahre alte Person stamme aus Schweden. Der Erdrutsch hatte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) Teile des bekannten Campingareals zerstört und Zelte unter Schlamm begraben. Vorausgegangen waren Rekordniederschläge. In der Region fiel innerhalb von zwölf Stunden so viel Regen wie sonst in zweieinhalb Monaten – der höchste Tageswert seit Beginn der Aufzeichnungen. Warum der Campingplatz trotz der Sturzfluten und des aufgeweichten Bodens nicht vorsichtshalber geräumt wurde, wird derzeit untersucht. Augenzeugen berichteten nach dem Unglück, dass aus einem Toilettenblock Hilfeschreie zu hören gewesen seien. Nach etwa 15 Minuten seien die Stimmen verstummt. Der Badeort Mount Maunganui liegt auf einer Halbinsel und ist bekannt für seine atemberaubende Natur, herrlichen Strände und einen markanten erloschenen Vulkan. Das Gebiet liegt in der Region Bay of Plenty auf der Nordinsel Neuseelands.Zeugen berichteten von Hilfeschreien
Bildnachweis: © Corey Fleming/Pool New Zealand Herald/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Menschliche Überreste nach Erdrutsch in Neuseeland entdeckt
Nach dem Erdrutsch am Mount Maunganui suchen Helfer nicht mehr nach Überlebenden. Es geht inzwischen darum, Leichen zu bergen. Eines der Opfer kommt aus dem Ausland.
Meistgelesene Artikel
Eltern entscheiden!
- 29. Januar 2026
Mann bei Verkehrsunfall schwer verletzt (Dahme/Mark, L 71 zwischen Dahme und Zagelsdorf)
Die Polizei ist am späten Mittwochabend über einen Verkehrsunfall auf der L 71 informiert worden. Nach derzeitigem...
- 12. Januar 2026
Glatteis-Gefahr verlagert sich in den Osten Deutschlands
Was der Westen hinter sich hat, steht dem Osten noch bevor. Vor allem im Nordosten und Südosten kann es spiegelglatt werden. Brandenburg hat die Präsenzpflicht an Schulen für Dienstag aufgehoben.
Neueste Artikel
- 12. Februar 2026
Smartphone-Sprechstunden
Ab 24.02.2026 finden dienstags wieder regelmäßig unsere kostenfreien Smartphone-Sprechstunden statt.
- 12. Februar 2026
Ein Sturmtoter in Frankreich - Orkanböen auch auf Mallorca
Wegen heftigen Sturmwinds gilt in Teilen von Frankreich und Spanien die höchste Unwetterwarnstufe. Ein Mensch kam ums Leben.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Februar 2026
Ein Sturmtoter in Frankreich - Orkanböen auch auf Mallorca
Wegen heftigen Sturmwinds gilt in Teilen von Frankreich und Spanien die höchste Unwetterwarnstufe. Ein Mensch kam ums Leben.
- 12. Februar 2026
Unglaublich: Frau bekommt zum dritten Mal Zwillinge
Dreimal Zwillinge in Folge - für eine Familie aus Bayern wird das Leben bald noch turbulenter. Was die Eltern zu diesem seltenen Glück sagen.

