Unter den im Nahen Osten gestrandeten deutschen Urlaubern sind auch eine Lehrerin aus Kiel und ihre Eltern. «Wir waren auf dem Rückweg aus Sri Lanka am Samstag und wollten umsteigen in Dubai», sagte die Lehrerin der Deutschen Presse-Agentur. «Und das ist eben nicht passiert, sondern wir haben lange am Flughafen gewartet und dann irgendwann war klar, es fliegt gar nichts mehr.» Seit Samstag hängen die 26-Jährige und ihre Eltern nach einem Familienurlaub auf Kosten ihrer Airline in einem Hotel in Dubai fest und wissen nicht, wann und wie es für sie weitergeht. «Das ist aktuell so, dass wir immer für eine Nacht quasi wissen: Okay, wir können jetzt in dem Hotel bleiben und am nächsten Tag um 12.00 Uhr funktionieren dann die Zimmerschlüssel nicht mehr und dann müssten wir nachfragen.» Auch in Abu Dhabi und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden Einschläge und Explosionen gemeldet. Sie hätten am Sonntag und auch am Montagmorgen immer wieder Explosionen gehört, sagte die Gymnasiallehrerin aus Schleswig-Holstein. «Aber nichts gesehen in der Stadt oder so. Das sind ja dann oft die Raketen, die irgendwie unterbrochen werden. Also das hört man schon, hört man auch draußen und drinnen. Ist dann auch kurz gruselig.» Angst habe sie «ehrlich gesagt ziemlich wenig», sagte die Lehrerin. «Also in den Momenten, wo man es hört, ist es dann kurz real. Aber sonst ist die Stadt eigentlich wie normal.» Auf den Straßen sei ganz reger Betrieb. «Wenn man das so ein bisschen verdrängt, dann ist es fast wie Urlaub.» Normalerweise hätte die 26-Jährige bereits am Montag wieder unterrichten sollen. Die Schule habe sie darüber informiert, dass sie in Dubai gestrandet ist. «Jetzt informiere ich die tagesaktuell, ob ich absehen kann, dass ich am nächsten Tag zu Hause bin oder nicht.»Explosionen
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Lehrerin aus Kiel nach Urlaubsreise in Dubai gestrandet
Nach dem Familienurlaub sitzt eine Lehrerin aus Kiel mit ihren Eltern in Dubai fest. Was sie über die Situation am Flughafen und die Explosionen in der Stadt berichtet.
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