Auf Teneriffa hat es durch eine Riesenwelle drei Tote und drei Verletzte gegeben. Bei dem Zwischenfall an einem Naturschwimmbecken im Westen der spanischen Urlauberinsel wurden mehrere Menschen ins Meer gerissen, wie der Notdienst der Kanarischen Inseln mitteilte. Eine als vermisst gemeldete Person werde außerdem gesucht. Bei den bestätigten Todesopfern handelt es sich den Behördenangaben zufolge um zwei Männer und eine Frau. Einer der Männer sei 35 Jahre alt gewesen, die Frau 55. Das Alter des dritten Opfers ist bislang nicht bekannt. Nähere Details zu den Identitäten wurden vorerst nicht genannt. Eine Frau habe bei dem Vorfall an den Klippen von Los Gigantes in der Region Santiago del Teide einen Herzstillstand erlitten. Sie sei aber von Sanitätern gerettet und per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden. Laut Medien konnten mehrere Personen, die von den Wassermassen mitgerissen worden waren, aus eigener Kraft wieder an Land gelangen. Der staatliche Fernseh-Sender RTVE berichtete, die Behörden der Kanaren hätten am Sonntag rechtzeitig vor hohen Wellen gewarnt. Erst vor etwa einem Monat, am 8. November, hatten mehrere Riesenwellen auf Teneriffa zahlreiche Menschen ins Meer gespült - darunter auch viele Touristen, vor allem aus Frankreich. Bei den verschiedenen Zwischenfällen an den Küsten kamen damals drei Menschen ums Leben. Insgesamt 15 wurden verletzt.Die Behörden hatten gewarnt
Bildnachweis: © Cedida/Europa Press/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drei Tote durch Riesenwelle auf Teneriffa
Im Herbst und Winter treffen immer wieder Riesenwellen auf die Kanarischen Inseln im Atlantik. Wer nicht aufpasst, kann ins Meer gerissen werden. Genau das ist jetzt wieder passiert.
Meistgelesene Artikel
Eltern entscheiden!
- 29. Januar 2026
Mann bei Verkehrsunfall schwer verletzt (Dahme/Mark, L 71 zwischen Dahme und Zagelsdorf)
Die Polizei ist am späten Mittwochabend über einen Verkehrsunfall auf der L 71 informiert worden. Nach derzeitigem...
- 12. Januar 2026
Glatteis-Gefahr verlagert sich in den Osten Deutschlands
Was der Westen hinter sich hat, steht dem Osten noch bevor. Vor allem im Nordosten und Südosten kann es spiegelglatt werden. Brandenburg hat die Präsenzpflicht an Schulen für Dienstag aufgehoben.
Neueste Artikel
- 11. Februar 2026
Kanadische Polizei: Verdächtige war 18 Jahre alt
In einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia sterben mehrere Menschen durch Schüsse. Verantwortlich ist offenbar jemand aus der kleinen Gemeinde selbst.
- 11. Februar 2026
Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin - auch Kinder
Flammen und Rauch in einem Hochhaus mit 20 Etagen. Feuerwehrleute retten Kinder und Erwachsene. Was die Einsatzkräfte schildern.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Februar 2026
Kanadische Polizei: Verdächtige war 18 Jahre alt
In einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia sterben mehrere Menschen durch Schüsse. Verantwortlich ist offenbar jemand aus der kleinen Gemeinde selbst.
- 11. Februar 2026
Schwerverletzte bei Hochhausbrand in Berlin - auch Kinder
Flammen und Rauch in einem Hochhaus mit 20 Etagen. Feuerwehrleute retten Kinder und Erwachsene. Was die Einsatzkräfte schildern.

