Bayern spricht sich für die Einführung einer Klarnamenpflicht im Internet aus. Eine Klarnamenpflicht in den sozialen Medien könne die Diskurskultur im Netz zivilisieren, sagte der bayerische Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) dem «Tagesspiegel». «Das Recht auf freie Meinungsäußerung beinhaltet schließlich keinen Anspruch auf Anonymität – man muss schon zu seinen Äußerungen stehen; analog wie digital.» Was am Stammtisch kriminell sei, müsse auch im Netz sanktioniert werden können, sagte Mehring. «Wer beleidigt, bedroht oder Volksverhetzung betreibt, muss auch im Digitalen dingfest gemacht werden können.» Wer wisse, dass sein Handeln nicht folgenlos bleibe, verhalte sich verantwortungsvoller. Dies könne öffentliche Debatten spürbar entgiften. Dabei gehe es nicht um Einschränkung von Meinungen, sondern um einen wehrhaften Rechtsstaat, der auch im digitalen Raum funktioniere, betonte Mehring. Hass und Hetze dürften sich im Internet nicht hinter Anonymität verstecken.
Bildnachweis: © Pia Bayer/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bayern für Klarnamenpflicht in sozialen Medien
Beleidigungen und Drohungen sind im Netz keine Randerscheinung mehr. Was der bayerische Digitalminister von einer Klarnamenpflicht im digitalen Raum erwartet.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. Juli 2026
Blitzerliste August 2026
Die neue Lister der Flitzblitzer im Kreisgebiet
Im Juli 2026 lief die Online-Abstimmung für das Rangsdorfer Bürgerbudget 2027
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Lage bei Monschau spitzt sich zu - Waldbrand rückt näher
Der Brand ist nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die Stadt bittet rund 5.000 Menschen, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Lage bei Monschau spitzt sich zu - Waldbrand rückt näher
Der Brand ist nur noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die Stadt bittet rund 5.000 Menschen, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten.
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau bereitet sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vor. Die deutsche Stadt in Grenznähe plant Notunterkünfte. Im Hürtgenwald entspannt sich die Lage.

