Die Deutsche Bahn reduziert von Donnerstagnachmittag an wegen des Winterwetters vorsorglich den Fernverkehr im Norden und Nordosten Deutschlands. Sie erwartet in den nächsten Tagen «spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs», wie es in der Mitteilung heißt. Der Grund: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Norden bei Dauerfrost heftigen Wind mit Schneefällen und Schneeverwehungen. Von den Einschränkungen sind demnach unter anderem die Fernverkehrsverbindungen nach Norddeich-Mole, Kiel, Westerland/Sylt, Rostock, Binz/Rügen und Kopenhagen betroffen. Zudem werde auf den Schnellfahrstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg und Köln-Rhein/Main die Höchstgeschwindigkeit der ICE auf 200 Kilometer pro Stunde begrenzt, teilte die DB weiter mit. Das sei notwendig, um Schäden an den Zügen und der Strecke zu vermeiden. Die Fahrtzeit verlängere sich um bis zu 30 Minuten. Kunden, die ein Ticket für eine Reise von Donnerstag bis Samstag gekauft haben, können dieses zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wie die Bahn weiter mitteilte. Die Zugbindung sei aufgehoben. Reisen könnten zudem auf Mittwoch vorverlegt und Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden.
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Bahn reduziert Fernverkehr im Norden wegen des Winterwetters
Dauerfrost, Wind, Schneeverwehungen: Die Bahn reagiert auf die Witterungsprognose für den Norden und Nordosten Deutschlands - und lässt weniger Züge fahren. Was passiert mit gekauften Tickets?
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