Nach Meldungen über einen im Allgäu vermuteten Bären hat das bayerische Landesamt für Umwelt Entwarnung gegeben: Laut genetischer Analyse des vermeintlichen Bärenkots stammte die Hinterlassenschaft in Wahrheit von einem Dachs. Das hat die Laboruntersuchung im Senckenberg-Instiutut ergeben, wie die Behörde mitteilte. Da Dachse zum Teil ähnliche Dinge fressen wie Bären, kann der Kot demnach in Einzelfällen den Ausscheidungen eines Bären ähneln. Die Spur - beziehungsweise der Kot - war am vergangenen Dienstag (21. Juli) im Süden des Kreises Oberallgäu entdeckt worden. Das Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen ist auf Wildtiergenetik spezialisiert. Zuletzt war im Frühjahr 2023 ein Braunbär im Allgäu unterwegs gewesen. Auch in Österreich werden immer wieder Bären nachgewiesen, zuletzt hatten Tiroler Bauern unweit der bayerischen Grenze im Gemeindegebiet von Thiersee einen Bären gesichtet. Die Tiere wandern mutmaßlich aus den italienischen Alpen ein, wo ein Wiederansiedlungsprojekt läuft. Gelegentlich über die Landesgrenze kommende Bären beschäftigen die Gemeinden in den bayerischen Alpen seit mittlerweile zwanzig Jahren. Im Trentino in Italien leben mindestens etwa 100 Bären. In den vergangenen Jahren kam es dort auch zu Angriffen auf Menschen - im Frühjahr 2023 verletzte ein Bär einen Jogger tödlich.Braunbären wandern von Österreich nach Bayern weiter
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Bären-Entwarnung im Allgäu: Spuren stammen von Dachs
Im Allgäu wurde vermeintlicher Bärenkot gefunden. Doch die Laboranalyse ergab nun: Es war ein deutlich kleineres Tier.
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