In Marokko sind nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. «Außerordentliche Gewitter» hätten sich gestern Abend in der Provinz Safi ereignet, die an der Atlantikküste südlich von Rabat im Norden Afrikas liegt, berichtete die Staatsagentur MAP. Daraufhin sei es innerhalb von kurzer Zeit zu massiven Sturzfluten gekommen. 14 Menschen wurden verletzt. Retter holten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Die Einsatzkräfte versuchen demnach, Anwohnern zu helfen und Gebiete zu sichern, berichtete MAP. Örtlichen Berichten zufolge wurden Dutzende Menschen zunächst im Krankenhaus versorgt, dann aber entlassen. Fotos und Videos aus den betroffenen Gebieten zeigten ganze Häuserviertel unter Wasser. In der Altstadt von Safi standen zeitweilig Dutzende Häuser und Geschäfte unter Wasser. Auch einige Autos wurden von den Wassermassen davongetragen. Der Schulunterricht wurde für drei Tage ausgesetzt.
Bildnachweis: © Abderrazak Gouach/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
37 Tote nach Überschwemmungen in Marokko
Als an der marokkanischen Küste schwerer Regen niedergeht, stehen in Safi bald ganze Viertel unter Wasser. Die Behörden sprechen von «massiven Sturzfluten».
Meistgelesene Artikel
- 19. Februar 2026
Verkehrsunfall (Landkreis Teltow-Fläming, Zossen, Am Baruther Tor)
Am Mittwochvormittag kam es im Bereich Zossen, Am Baruther Tor, zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen...
- 25. Februar 2026
Einbruch in Einfamilienhaus (Ludwigsfelde, Siethen, Ortslage)
Am späten Dienstagabend kam es in der Ortslage Siethen zu einem Einbruch in ein Wohnhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen...
- 25. Februar 2026
Hinweise zur Unterrichtssicherung bei Streikaktionen im Nahverkehr am 27. Februar 2026
Mit Beginn am 27. Februar 2026 hat die Gewerkschaft Ver.di einen Warnstreik im öffentlichen Personenverkehr angekündigt.
Neueste Artikel
Crash auf der Skipiste – und der andere fährt einfach weiter? Warum Fahndungen nach Unfallfahrern oft im Sande verlaufen und welche Strafen drohen.
In Deutschland wird seit den vergangenen Monaten kontrovers über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige diskutiert. Manuela Schwesig dauert das zu lange.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Crash auf der Skipiste – und der andere fährt einfach weiter? Warum Fahndungen nach Unfallfahrern oft im Sande verlaufen und welche Strafen drohen.
In Deutschland wird seit den vergangenen Monaten kontrovers über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige diskutiert. Manuela Schwesig dauert das zu lange.

