15. November 2025 / Aktuell

Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2025: Testaktion des Gesundheitsamts Teltow-Fläming

Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2025: Testaktion des Gesundheitsamts Teltow-Fläming

Veröffentlicht am 15. November 2025 um 10:10 Uhr von Landkreis Teltow-Fläming

Prävention von HIV- Infektionen und AIDS sowie von weiteren sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten

Seit mehr als 30 Jahren findet am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. Sein diesjähriges Motto lautet „Geh den Weg der Rechte: Meine Gesundheit, mein Recht!“. In diesem Sinne steht der Welt-AIDS-Tag für Erinnerung, Solidarität, Aufklärung und Engagement im weltweiten Kampf gegen HIV und AIDS. Er bekräftigt die Rechte der Menschen, die weltweit mit HIV leben und ruft zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung auf. Außerdem erinnert der Welt-AIDS-Tag an die Menschen, die an den Folgen der HIV-Infektion bzw. AIDS verstorben sind.

Testmöglichkeiten im Gesundheitsamt TF – Rote Schleife als Zeichen der Solidarität

Das Thema sexuelle Gesundheit und der Schutz vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) spielt auch im Landkreis Teltow-Fläming eine wichtige Rolle. Mit der am Gesundheitsamt angebrachten großen roten Schleife soll an diesem Tag die Solidarität mit HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen gezeigt werden. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages gibt es am Donnerstag, 4. Dezember 2025 einen offenen Testtag im Gesundheitsamt im Kreishaus in Luckenwalde. In der Zeit von 9 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr können alle Interessierten im Raum C0.0.05 der Kreisverwaltung in Luckenwalde vorbeikommen, um sich auf HIV, Hepatitis C und Lues (Syphilis) testen zu lassen. Die Beratung und Testung erfolgt anonym, vertraulich und kostenlos. Außerdem informiert die sozialmedizinische Beratungsstelle über HIV und sexuell übertragbare Infektionen, Übertragungswege und Präventionsmöglichkeiten.

Eigenen Gesundheitszustand kennen

Deutschlandweit lebten Ende 2023 schätzungsweise 96.700 Menschen mit einer HIV-Infektion. Jedoch nur etwa 90 Prozent der Betroffenen wissen, dass sie mit HIV infiziert sind. Deshalb ist es notwendig, die HIV-Diagnostik gezielt auszuweiten und die Aufmerksamkeit für sexuell übertragbare Erkrankungen aufrechtzuerhalten. Denn nur wer von der Infektion weiß, kann diese behandeln lassen und kann vermeiden, dass sich andere infizieren.
Durch neue Medikamente wird die Vermehrung des Virus im Körper verhindert, so dass es nach einiger Zeit im Blut nicht mehr nachweisbar ist. Menschen mit einer HIV-Infektion können, auch wenn eine Heilung noch nicht möglich ist, dank dieser Medikamente ein weitgehend normales Leben führen. Dennoch erleben sie weiterhin Diskriminierung und Stigmatisierung.

HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten können Menschen aller Altersgruppen und Lebensstile betreffen. Den eigenen Gesundheitszustand zu kennen, bedeutet, sich aktiv für die eigene sexuelle Gesundheit sowie für das Wohl der Mitmenschen einzusetzen.

Ansprechpersonen zum Thema sind:

Frau S. Meyer-Höhne, Sozialarbeiterin in der Gesundheitshilfe, Luckenwalde/Jüterbog, Zimmer: C0-0-05, Landkreis Teltow-Fläming, Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde, Tel. 03371 608-3892, E-Mail: Sozialmedizin.Beratung@teltow-flaeming.de
Frau M. Rädel, Sozialarbeiterin, Ludwigsfelde/Zossen, Zimmer: 132, Außenstelle Ludwigsfelde (Str. d. Jugend 63) des Gesundheitsamts Teltow-Fläming, 14974 Ludwigsfelde, Tel. 03378 803 608, E-Mail: Sozialmedizin.Beratung@teltow-flaeming.de

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