Die Bauarbeiten an der zweiten Baustufe werden verschoben. Grund dafür sind Anforderungen im Planfeststellungsverfahren. Dabei geht es u. a. um Umweltfragen, beispielsweise Eingriffe ins Moorgebiet bei Zossen. Betroffen ist dabei der Abschnitt Blankenfelde-Wünsdorf/Waldstadt. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe von Blankenfelde bis Großenhain 2029 in Betrieb gehen.
Die Planungsunterlagen für die insgesamt drei Teilbereiche im nördlichen Abschnitt werden zurzeit überarbeitet. Anschließend werden sie beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Alle Arbeiten sollen später gemeinsam in einer zusammenhängenden Sperrung der Strecke erledigt werden. Dadurch bleiben Fahrgästen zusätzliche Sperrungen erspart.
Der Terminplan beim Umbau des Bahnhofs Zossen bleibt hingegen bestehen. Die Bauarbeiten werden Ende 2027 abgeschlossen. Im Zuge dieses Projektes wird aber der Bahnübergang Thomas-Müntzer-Straße bis ins kommende Jahr hinein umgerüstet. Vorgesehen ist eine moderne Schrankenanlage, die dann an das neue Stellwerk in Zossen angeschlossen wird.
Außerdem prüft die DB InfraGO, einige Baumaßnahmen an der Strecke vorzuziehen. Dazu gehört der Umbau des Bahnhofs Elsterwerda. Vorgesehen sind aber auch der Rückbau von Bahnübergängen und der Neubau einiger Brücken entlang der Strecke.

