7. Juli 2026 / Aktuell

Umzug der Rangsdorfer Oberschule erst im Februar 2027

Die Rangsdorfer Oberschule wird erst in den Winterferien 2027 an den neuen Standort ziehen

Veröffentlicht am 7. Juli 2026 um 14:16 Uhr von Gemeinde Rangsdorf

Nun steht es fest und wird nach dem derzeitigen Baufortschritt auch realisierbar sein: Die Rangsdorfer Oberschule wird in den Winterferien 2027 an den neuen Standort ziehen. Mit dem Vermieter Hemsö hat die Gemeinde Rangsdorf einvernehmlich eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Die Übergabe des neuen Schulkomplexes an der Straße Am Flugfeld erfolgt am 15. Januar 2027.

Daraus ergeben sich allerdings einige Herausforderungen für die Planungen zum neuen Schuljahr. Die Oberschule wird am bisherigen Standort im ersten Schulhalbjahr 2026/27 bleiben. An diesem Standort gibt es dann auch eine neue Sporthalle. Dadurch kann der Sportunterricht im Wesentlichen vor Ort stattfinden. Für das Fontane-Gymnasium ergibt sich daraus die Möglichkeit, an den ehemaligen Terminen der Oberschule die Erwin-Benke-Sporthalle vorübergehend nutzen zu können. Ab dem Februar soll dann der Hort Räuberhöhle die Zeiten nutzen können. 

Weil sich für das Gymnasium mit dem neuen Schuljahr die Platzprobleme vergrößern werden, soll der Container, der sich auf dem Gelände der benachbarten Grundschule befindet, mit Schuljahresbeginn zunächst für zwei Gymnasialklassen genutzt werden. Dafür ist eine räumliche Teilung des Containers notwendig. Das Gymnasium ist eigentlich dreizügig, hat aber in den vergangenen beiden Jahren vier bzw. fünf neue Klassen aufnehmen müssen, in diesem Jahr wieder fünf. Dies ist Folge der fehlenden Kapazitäten ab der 7. Klasse in unserem Bereich. 

Aus Rangsdorf werden im Sommer sechs Klassen in die 7. Klasse wechseln. In Rangsdorf nimmt neben dem Gymnasium die Oberschule zwei Klassen neu auf, die Seeschule ebenfalls mindestens zwei. In der Gemeinde wird die Kapazität für Rangsdorf gedeckt, viele Schüler*innen kommen aus den beiden angrenzenden Mittelzentren. Trotzdem geht es auch um die Bedingungen für die Rangsdorfer Schüler*innen, deshalb kann die Gemeinde Rangsdorf nicht tatenlos zusehen, wie sich die Lernbedingungen im Gymnasium des Landkreises im Ort verschlechtern. 

Dafür ist auch die vorzeitige Kapazitätserweiterung des Hortes „Tintenklecks“ nötig. Zwei erste Klassen, die zum zweiten Halbjahr den neuen Grundschulstandort an der Großmachnower Straße besuchen werden, werden im ersten Halbjahr noch an der bisherigen Grundschule unterrichtet, aber schon im Hort „Tintenklecks“ betreut. Der Transport der Kinder wird mit dem Linienbus organisiert. Die Kosten trägt die Gemeinde, wenn nicht ohnehin ein Schülerticket 
vorhanden ist.

Der Hort „Tintenklecks“ soll damit auf eine Kapazität für 100 Kinder erweitert werden. Für das erste Schulhalbjahr müssen deshalb die Räume der neuen Schulspeisung über der Sporthalle und die Sporthalle zunächst als Horträume genutzt werden. 

Für den Hort „Räuberhöhle“ werden somit bis zum Februar fünf Klassenräume in Doppelnutzung gebraucht.

Mit dem Umzug der Oberschule an den neuen Standort in den Winterferien wird sich die Lage deutlich entspannen – sowohl im Schul- als auch im Hortbereich.

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