2. April 2026 / Aktuell

Technische Hochschule Wildau bringt Innovationen zum Fliegen

Ministerin Schüle informiert sich auf dem Flugplatz Schönhagen über die Forschungsaktivitäten der Hochschule im Bereich der Luftfahrt

Veröffentlicht am 2. April 2026 um 09:15 Uhr von Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hat heute gemeinsam mit der Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau, Prof. Dr. Ulrike Tippe, den Flugplatz in Schönhagen (Teltow-Fläming) besucht und sich über die Forschungsaktivitäten der Hochschule im Bereich der Luftfahrt informiert. Im Anschluss zeigte sie sich beeindruckt: „Mit ihren praxisorientierten Studiengängen, ihren vielfältigen Wissenschaftskooperationen und ihrer regionalen Vernetzung von Forschung und Wirtschaft steht die TH Wildau längst für wissenschaftliche Akribie, innovative Kreativität und erfolgreichen Transfer. Auf dem Flugplatz Schönhagen geht sie noch einen Schritt weiter und lässt die Forschung abheben: Ob beim Testen von Drohnen zur Waldbrandbekämpfung und Munitionssuche oder bei der Entwicklung von selbstfahrenden Roboter-Augen, die Landebahnen mit Hilfe von KI nach Hindernissen abscannen – hier werden weg- und zukunftweisende Projekte wie die Entwicklung von 5G-Anwendungen in der Luftfahrt und die Erprobung neuer Drohnentechnologien realisiert. Damit bringt die TH Wildau Innovationen zum Fliegen und stärkt die Region als Luftfahrtstandort der Zukunft. Danke für inspirierende Ausblicke!“

Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau: „Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften haben wir den Anspruch, mit unseren Erfahrungen und unseren Kompetenzen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufzugreifen und für diese konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Dafür benötigen wir interdisziplinäre Ansätze und Methoden, geeignete (Spiel-)Räume und engagierte Partnerinnen und Partner. Beim Flugplatz Schönhagen handelt es sich um genau so einen großartigen Partner: Wir bearbeiten gemeinsam konkrete Themen zur Mobilität der Zukunft wie z.B. die 5G-basierte Krisenintervention oder nachhaltige Antriebskonzepte und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung unserer Region und darüber hinaus.“

Die TH Wildau nutzt den Flugplatz Schönhagen als Forschungsstandort für Luftfahrttechnik, insbesondere zur Erprobung neuer Technologien wie 5G-Anwendungen in der Luftfahrt, Drohnentechnologie und KI-gestützte Bahnsystemkontrolle. Ein spezialisiertes Forschungsflugzeug dient dabei als fliegendes Labor. Die Luftfahrt-Forschung ist Teil des Forschungsfeldes „zukunftsfähige Mobilität“ der Hochschule. Sie kooperiert dabei mit zahlreichen Partnern, wie etwa Fraunhofer-Instituten, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Technischen Universität Berlin, der Deutschen Telekom AG sowie weiteren Unternehmen

Die 1991 gegründete Technische Hochschule Wildau hat etwa 3.500 Studierende, 83 Professorinnen und Professoren sowie 37 ingenieurtechnische, wirtschafts-, rechts- und verwaltungswissenschaftliche Studiengänge. Ihre Schwerpunkte liegen in der zukunftsfähigen Mobilität, effektiven Verwaltung und nachhaltigen Wert(e)schöpfung. Mit innovativen Forschungs- und Transferprojekten trägt sie zur verantwortungsvollen digitalen Transformation in der Region bei und ist auch international vernetzt. Die Hochschule wird seit 2017 von Prof. Dr. Ulrike Tippe geleitet. Das Land finanziert die TH Wildau in diesem Jahr mit rund 30 Millionen Euro. Weitere Informationen: www.th-wildau.de

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