Bei der Einwohnerversammlung am 29. Januar in Klein Kienitz standen die gestiegenen Gebühren für die Entsorgung aus abflusslosen Sammelgruben im Fokus. Bei der Gesprächsrunde forderten die Anwohner*innen Klarheit bei der korrekten Abrechnung der entsorgten Mengen.
Neben dem Bürgermeister hat auch Mirko Sänger, Vorsitzender der Rangsdorfer Gemeindevertretung und Ortsvorsteher von Groß Machnow, daraufhin den Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden (KMS) um Aufklärung der Sache gebeten.
Der KMS bestätigte in seiner Antwort, dass die Abwassermengen auf der Kläranlage mit Hilfe von Messgeräten erfasst werden. Anschließend erfolgt ein Abgleich über die DNWAB mbH.
Dabei werden die Belege des Fahrers mit der Mengenmessung der Kläranlage abgeglichen.
Geringfügige Abweichungen seien aus technischen und physikalischen Gründen möglich und vertretbar. Nur kurzzeitig sei es möglich gewesen, dass die Messung und der Abgleich aus technischen Gründen nicht erfolgen können. Sollte es zu Differenzen kommen, werden dafür die Ursachen gesucht und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Die Abrechnung der Entsorgungsleistungen erfolge immer auf Grundlage der Kundenbelege, erklärt der KMS in seinem Schreiben. Monatlich werden die Einzelrechnungen für die Kunden summiert. Die Summe entspreche zu 100 Prozent der Gesamtrechnung der eingeleiteten Menge auf der Kläranlage durch die Entsorgungsfirma Schuster.

