An der Seebadallee 47 wurden am 21. November Räumlichkeiten eingeweiht, die dem Tod, der Trauer und dem Trost gewidmet sind. Ulrike Sieling, Koordinatorin des Hospizdienstes Rangsdorf hat mit ehrenamtlicher Unterstützung einen „Ort der Begegnungen“ geschaffen, indem Schulungen, Seminare und Gesprächskreise angeboten werden. Ein Trauercafé wird Menschen zusammenführen und begleiten. Auch eine Trauergruppe für Kinder ist geplant.
Die Begegnungsstätte gibt den trauernden Menschen Halt, Hilfe und Zuversicht. Sie hilft ihnen dabei, der Einsamkeit zu entfliehen.
„Der Bedarf ist groß. Es gibt viele Menschen, die trauern und einsam sind“, erklärte Ulrike Sieling im Gespräch mit Bürgermeister Klaus Rocher. Aktuell koordiniert sie 62 ausgebildete Sterbebegleiter*innen, die gerade 90 Sterbenden und deren Angehörigen ehrenamtlich zur Seite stehen.
Der Hospizdienst ist in den nördlichen Gebieten der Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald aktiv. Um die wichtige Palliativ- und Hospiz-Arbeit leisten zu können, ist der Hospizdienst auf Spenden angewiesen.
Auf der Webseite www.hospizdienst-rangsdorf.de und unter Telefon 01522 2415762 gibt es weitere Informationen dazu.



