Am 31. Mai waren alle Rangsdorfer*innen zur gemeinsamen Radtour eingeladen. Um 10 Uhr trafen sich mehr als 30 Interessierte am Rathaus. Begleitet wurden sie von Thomas Witt von der
Rangsdorfer Geschichtswerkstatt, der wieder spannende und unterhaltsame Anekdoten aus der Ortsgeschichte erzählte. Ergänzt wurden diese von Bürgermeister Klaus Rocher.
Anschließend radelten die Teilnehmenden nach Pramsdorf. Dort gab es eine Pause, die für ein gemeinsames Picknick am idyllischen Kiessee und weitere geschichtliche Häppchen genutzt
wurde.
Das Ziel der nächsten Etappe war der Sportplatz in Groß Machnow. Ganz in der Nähe berichtete Thomas Witt über ein rätselhaftes Phänomen – die Kossätenkaveln südlich von Groß
Machnow. Auf dem Feld sind durch unterschiedliche Bewuchshöhen Linien erkennbar, über deren Entstehung gerätselt wird. Eine Theorie weist auf die Melioration hin, erklärte Thomas
Witt. Zur Bodenverbesserung wurden in diesem Gebiet Tonrohre eingebaut, um die Flächen zu be- und zu entwässern. Damit konnten zusätzliche Anbauflächen gewonnen werden.
Die Radtour endete an der Groß Machnower Kirche, die besichtigt werden konnte. Auch hier gab Thomas Witt spannende historische Einblicke.
Organisiert wurde die Radtour vom Verein Rangsdorf: DREI Orte – EINE Gemeinde und Gemeindebediensteten. Für die gelungene Aktion gab es viel Lob von den Mitradelnden. Wir danken dem Organisationsteam und Thomas Witt für die unterhaltsamen Ausführungen.
Die Tour war zugleich ein Anlass, auf das Stadtradeln aufmerksam zu machen. Das läuft noch bis zum 12. Juni. Weitere Infos gibt es dazu unter www.stadtradeln.de/rangsdorf.
Radtour nach Pramsdorf und Groß Machnow
Am 31. Mai waren alle Rangsdorfer*innen zur gemeinsamen Radtour eingeladen
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