Im Fokus standen die zahlreichen Aktivitäten des Festjahres 650 Jahre Rangsdorf. Er dankte dem ehrenamtlichen Festkomitee für das große Engagement. Nur dadurch seien die vielen Veranstaltungen überhaupt möglich gewesen und damit auch die Begegnungen. Das Festjahr habe den Zusammenhalt und das Miteinandersprechen in der Gemeinde nachhaltig gefördert. Auch über die zahlreichen Bauvorhaben, die im vergangenen Jahr begonnen wurden und in diesem Jahr zum Teil fertig gestellt werden, berichtete Klaus Rocher.
Anschließend führte Dr. Gerlinde Förster in die zwei neuen Ausstellungen ein, die mit dem Empfang eröffnet wurden.Im Erdgeschoss heißt es „Künste · Frauen · Netzwerk | Die GEDOK in Brandenburg seit 1994“.
Anlass ist das hundertjährige Bestehen des Künstlerinnennetzwerks GEDOK. Die Ausstellung ist Auftakt für das brandenburgische GEDOK-Themenjahr „PLACE TO BE“ mit einem landesweit geplanten Programm von Konzerten, Lesungen, Teilhabeprojekten und weiteren Ausstellungen.
Ausgewählte Plakate, eine Projektion von Bildern zu Galeriesituationen, künstlerische Arbeiten, Erinnerungen an Projekte, Konzerte, Lesungen oder Workshops bieten Einblicke in das professionelle Schaffen von Künstlerinnen wie in die Arbeit des in Rangsdorf tätigen brandenburgischen GEDOK-Landesverbandes mit seiner Galerie KUNSTFLÜGEL. Auch Originale gibt es zu sehen. Es sind Ausstellungsfahnen, die von Künstlerinnen in den Anfangsjahren auf Baumwollstoff gemalt wurden. Im Raum installierte Flugobjekte von Christina Köster bauen eine Verbindung von Vergangenem zur Gegenwart.
In den oberen Etagen hängen ausgewählte Bilder von Konrad Schwabe. Mit Leidenschaft widmet sich seit frühester Jugend der habilitierte und über viele Jahre in der Krebsforschung tätige Chemiker der Aquarellmalerei. In heimischen und in Landschaften anderer Länder findet er seine bevorzugten Motive. Mit diesen Ausstellungen wird einmal mehr das vielfältige künstlerische Potenzial sichtbar, das in der Gemeinde Rangsdorf zu Hause ist. Besucht werden können die Ausstellungen bis Ende Juni zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses (Mo. 10 – 12 und 13 – 16 Uhr | Di. 9 – 12 und 13 – 18 Uhr sowie Do. 9 – 12 und 13 – 16 Uhr).
Die Akkordeonistin Paula Sell begleitete den Neujahrsempfang musikalisch und begeisterte das Publikum.

