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n diesem Jahr haben erstmals wieder fünf Mehlschwalbenpaare die Bahnunterführung in Blönsdorf als Brutplatz angenommen. Damit ist nach einer dreijährigen Unterbrechung die Wiederbesiedlung der Brücke gelungen. Die vorhandenen Nisthilfen bieten zudem gute Voraussetzungen dafür, dass die Kolonie in den kommenden Jahren weiter anwächst.
Maßnahmen für die Rückkehr der Mehlschwalben
Im Jahr 2023 waren im Zuge von Instandsetzungsarbeiten an den Widerlagern der Bahnunterführung bestehende Mehlschwalbennester entfernt worden. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Teltow-Fläming ordnete daraufhin Maßnahmen an, um den geschützten Vögeln eine erneute Besiedlung zu ermöglichen und zu erleichtern.
Dazu wurde ein Streifen mit Rauputz angelegt, der den Mehlschwalben einen geeigneten Untergrund für den Bau eigener Nester bietet. Zusätzlich wurden 26 künstliche Nisthilfen angebracht.
Erste Brutpaare wieder zurück
Dass nun wieder fünf Brutpaare an der Brücke brüten, ist eine erfreuliche Nachricht und ein wichtiger erster Schritt für die Rückkehr der Mehlschwalbenkolonie. Zugleich zeigt sich, dass die umgesetzten Maßnahmen Wirkung zeigen und die neu geschaffenen Nistmöglichkeiten angenommen werden.
Für die kommenden Jahre bestehen daher gute Aussichten auf eine weitere Entwicklung der Kolonie. Von den 26 bereitgestellten Nisthilfen sind noch zahlreiche frei. Damit gibt es bereits viele geeignete „Eigenheime“, die künftig weiteren Mehlschwalben als Brutplatz dienen können.

