Am 10. Februar hatte die Rangsdorfer Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen, den Bürgermeister zu beauftragen, sich bei den zuständigen Stellen im Land Brandenburg für eine Verbesserung der Bahnanbindungen und des Öffentlichen Personennahverkehrs einzusetzen.
Daraufhin schrieben die Zossener Bürgermeisterin Wiebke Şahin-Connolly und Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher sowohl das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als auch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg an. Die Antwort aus dem Landesministerium fiel am 26. März ernüchternd aus.
Bezugnehmend auf die Verzögerungen beim Ausbau der Dresdner Bahn seien die Streckenkapazitäten während der Baumaßnahmen begrenzt. Zudem sei ein Ersatzverkehr für die RB24 und die RB10 geprüft worden. Die Züge des RE8 würden die Busse aufgrund der langen Fahrzeiten überholen, so dass kein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde.
Im Endergebnis sei es unter den geschilderten aktuellen Bedingungen derzeit nicht möglich, das vom Land Brandenburg bestellte Angebot von drei Fahrten in der Stunde während der Hauptverkehrszeit umzusetzen. Es verbleibe nur die stündliche Bedienung der Strecke mit dem RE8 als Übergangslösung. Sobald jedoch die Bauarbeiten im Bahnhof Zossen beendet seien, werde das bestellte Angebot wieder eingerichtet und die RB24 ganztägig nach Wünsdorf-Waldstadt sowie die RB10 in der Hauptverkehrszeit nach Zossen verlängert.
Nach aktuellem Stand der Informationen der DB InfraGO AG solle das ab dem 9. März 2027 der Fall sein.

