Das britische Unternehmen hatte sich im Rahmen der Großbritannienreise des Ministerpräsidenten im November 2025 vorgestellt und ihn eingeladen, den brandenburgischen Firmensitz zu besuchen. In Luckenwalde entstehen Referenzstandards für den globalen pharmazeutischen Markt – als unverzichtbare Schlüsselprodukte für die sichere Herstellung und Qualitätsprüfung von Medikamenten. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur globalen Gesundheitsversorgung.
Ministerpräsident Woidke lobte die engen wirtschaftlichen Verbindungen und den guten Austausch mit Großbritannien: „Ich schätze es sehr, dass internationale Unternehmen auf den Standort Brandenburg setzen und hier Spitzenforschung und Innovation vorantreiben. Firmen wie LGC stärken unsere Wirtschafts- und Innovationskraft. Die Landesregierung setzt sich stetig dafür ein, den Standort Brandenburg weiterhin attraktiv zu gestalten. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck daran, bürokratische Hürden zu reduzieren, die Infrastruktur zu verbessern und Anreize für die Ausbildung und Anwerbung von Fachkräften zu setzen.“
Die LGC-Gruppe beschäftigt aktuell 4.000 Mitarbeitende weltweit, über 200 davon in Brandenburg. 1993 wurde die LGC GmbH als MIKROMOL GmbH in Teltow gegründet und verlegte im Jahr 2000 den Sitz nach Luckenwalde. Das Unternehmen spezialisierte sich frühzeitig auf die Synthese pharmazeutischer Verunreinigungen und Metaboliten und entwickelte sich auf diesem Gebiet zum Marktführer für Referenzsubstanzen. Im Jahr 2003 erfolgte die Übernahme durch die LGC-Gruppe mit Hauptsitz in Großbritannien. Dies war der erste Schritt von LGC zum Aufbau eigener Laborkapazitäten auf dem europäischen Festland.

