Der diesjährige Speedmarathon am 15. April 2026 wurde seit den frühen Morgenstunden von der Kreisverwaltung Teltow-Fläming mit einem mobilen Geschwindigkeitsmessfahrzeug unterstützt.
Überprüft wurden sechs Messpunkte in rund acht Stunden. Geblitzt wurde an Schulen in Luckenwalde, Mellensee, Wünsdorf und Dahlewitz sowie an einer Kindereinrichtung in Dabendorf und in einem Lärmschutzbereich in Blankenfelde. Hier gilt jeweils eine Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stund
In dieser Zeit kontrollierte der Außendienst das Tempo von 1490 Fahrerinnen und Fahrern und stellte 36 Verstöße fest. Die sogenannte Überschreitungsquote lag mit 2,42 Prozent im Vergleich zu 2025 (3,6 Prozent) unter der des Vorjahres. Die Bilanz: 32 Verwarnungen und vier Bußgeldverfahren. Der Höchstwert wurde bei einer Person gemessen, die mit dem Auto in Dabendorf in der Goethestraße (Höhe Kindergarten) mit 61 Stundenkilometern statt der erlaubten 30 Kilometer pro Stunde durch die Ortschaft fuhr. Nach Toleranzabzug verbleiben noch 58 Kilometer pro Stunde. Das sind 28 Kilometer pro Stunde zu viel. Das dürfte 180 Euro Bußgeld zuzüglich Gebühren und Auslagen und einem Punkt in Flensburg zur Folge haben.
Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die meisten Menschen aufmerksam unterwegs waren und sich dem Tempolimit anpassten – eine positive Bilanz an diesem Tag. Er fand im Rahmen des europaweiten Geschwindigkeitskontrolltags in der „Kontrollwoche Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte“ statt. Geplant wurde die Aktion vom europäischen Netzwerk ROADPOL zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Geschwindigkeitskontrolltag wirbt für verantwortungsbewusstes Fahren
Die Gefahren von Tempoüberschreitungen sind nicht immer allen Fahrerinnen und Fahrern bewusst. Besonders an sensiblen Bereichen können die Folgen schwer sein. Der Geschwindigkeitskontrolltag soll helfen, dass sich Verkehrsteilnehmer/-innen an Geschwindigkeitslimits halten. Aufmerksam und verantwortungsbewusst zu fahren, um die zum Teil dichten Verkehrsabläufe mit plötzlich auftretenden Ereignissen unfallfrei zu bewältigen, soll allen Fahrerinnen und Fahrern nicht nur an diesem Tag mit auf den Weg gegeben werden. Vorsicht und Respekt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern kann Leben retten.

