Mit einer feierlichen Kranzniederlegung am Stauffenberg-Denkmal gedachte die Gemeinde Rangsdorf am 20. Juli der Frauen und Männer des deutschen Widerstands gegen das nationalsozialistische Regime. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Erinnerung an das Attentat vom 20. Juli 1944 und der Mut der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die ihr Leben im Kampf für Freiheit, Recht und Menschenwürde riskierten.
In seiner Ansprache erinnerte Markus Hennen (Konversion und Stadtentwicklung / ARGE KONVER) an die historischen Ereignisse des 20. Juli 1944. Er würdigte insbesondere Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Oberleutnant Werner von Haeften, die von Rangsdorf aus zum Attentat auf Adolf Hitler aufbrachen. Nach dem Scheitern des Attentats wurden sie noch in der Nacht des 21. Juli 1944 hingerichtet.
Sandra Brandt, stellvertretend für den Bürgermeister, betonte, dass Freiheit, Demokratie und Menschenwürde keine Selbstverständlichkeiten sind. Das Handeln der Widerstandskämpfer sei bis heute ein eindrucksvolles Beispiel für Zivilcourage, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, für die eigenen Überzeugungen persönliche Opfer zu bringen.
Gerade Rangsdorf kommt in der Erinnerung an den 20. Juli eine besondere Bedeutung zu. Von hier aus begann der Weg der Verschwörer zum Attentat. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung, die Erinnerung an den Widerstand wachzuhalten und die Werte zu bewahren, für die die Frauen und Männer des 20. Juli eingetreten sind.
Mit der Kranzniederlegung setzte die Gemeinde ein sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Mahnung. Die Veranstaltung erinnerte daran, dass Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit auch heute Engagement und Verantwortung jedes Einzelnen erfordern.

