Zur Einwohnerversammlung am 26. März stellte Bürgermeister Klaus Rocher bisherige Pläne und neue Vorschläge zur Diskussion. Mehr als 40 Interessierte waren ins Rathaus gekommen, um sich daran zu beteiligen.
Das Objekt wurde beräumt, die Gasversorgung geklärt und eine neue Edelstahlausstattung für die Toilettenanlage bestellt. Zudem solle den Gästen des Strandgeländes noch eine mobile Toilette für die Abendstunden in den Sommerferien zur Verfügung stehen.
Für die ausgeschriebene Bewirtschaftung in diesem Jahr gebe es viele Bewerbungen, über die zeitnah entschieden werde. Allerdings stehen Imbissangebot sowie alle weiteren Maßnahmen und Planungen unter dem Vorbehalt, dass das Landgericht Potsdam der Lido GmbH in der für Mai angesetzten Verhandlung das Strandbad nicht wieder übergibt.
Die Anwesenden brachten zahlreiche Vorschläge für die Zukunft des traditionsreichen Geländes ein und diskutierten konstruktiv darüber. Unter anderem wurden Tourismusabgaben, Parkgebühren und Eintrittsgelder für Auswärtige besprochen. Ein Campingplatz fand viel Zustimmung und auch die Umnutzung des Sportplatzes an der Birkenallee für Parkplätze und als Festplatz. Umstritten war der Vorschlag, dort einen Park zu schaffen.
Die Anwesenden thematisierten auch Naturschutz, Umzäunung und Lärmemissionen. Vielfältige Veranstaltungen waren ebenso gewünscht, wie der Einklang von Natur und Wassersport.
Ein Einwohner knüpfte an die glanzvollen Zeiten des Lidos in den 1920er und 30er Jahren an und hoffte auf „ein bisschen mehr Flair“.

