Digitalstaatssekretär Ernst Bürger und BSI-Präsidentin Claudia Plattner unterzeichneten hierzu eine umfassende Kooperationsvereinbarung.
Die Vereinbarung umfasst insgesamt zehn Handlungsfelder und zielt darauf ab, die Cybersicherheitsstrukturen zwischen Bund und Land nachhaltig zu stärken. Zu den vereinbarten Maßnahmen zählen unter anderem eine engere Abstimmung in der operativen Cybersicherheit (Informationsmanagement, Sicherheitstests und -übungen), gemeinsame Sensibilisierungs- und Schulungsangebote, sowie gegenseitige Hospitationen zum Ausbau fachlicher Expertise. Mit dieser Kooperationsvereinbarung profitiert die öffentliche Verwaltung und damit auch die Bevölkerung und die Unternehmen in Brandenburg Digitale Angebote der Verwaltung werden sicherer und Infrastrukturen werden gestärkt.
Digitalstaatssekretär Ernst Bürger erklärt: "Cybersicherheit ist derzeit eine der wichtigsten Aufgaben, weil die Angriffs- und Bedrohungslagen deutlich zugenommen haben. Mit der Vereinbarung schaffen wir die Grundlage für eine noch engere und praxisorientierte Zusammenarbeit mit dem BSI. Unser Ziel ist es, die Sicherheitsstrukturen in Brandenburg zu stärken, schneller auf Bedrohungen reagieren zu können und gleichzeitig das Know-how im Land nachhaltig auszubauen."
BSI-Präsidentin Claudia Plattner betont: "Cyberangriffe machen weder vor Landes- noch vor Ländergrenzen Halt. Um die Resilienz Deutschlands gegen Cyberbedrohungen angemessen zu stärken und den digitalen Raum vor äußeren Einflüssen in Deutschland zuverlässiger zu schützen, müssen Bund und Länder ihre Kompetenzen auf Augenhöhe bündeln und ihre Zusammenarbeit intensivieren. Daher freut es uns sehr, mit dem Land Brandenburg einen vertrauensvollen und engagierten Partner gefunden zu haben, der sich gemeinsam mit uns auf den Weg macht, die Vision einer Cybernation Deutschland umzusetzen."
Kooperationsvereinbarungen wie diese strukturieren die Zusammenarbeit im föderalen Gefüge unter Wahrung der verfassungsrechtlichen Zuständigkeiten. Darüber hinaus engagiert sich das BSI weiterhin intensiv in der Zusammenarbeit mit den Ländern. In Gremien der Innenministerkonferenz (IMK) sowie im IT-Planungsrat werden gemeinsam konkrete und praxisnahe Lösungsansätze entwickelt.
Im Fokus stehen dabei insbesondere ein effektives Notfall- und Krisenmanagement, die gemein-same Nutzung von Instrumenten zur Angriffserkennung sowie der Aufbau eines ganzheitlichen Cyberlagebildes für Deutschland.

