Weiteres Vorgehen am Knotenpunkt Karl-Marx-Straße/Moselstraße
Nachdem im Rahmen des Wiederaufbaus der Dresdner Bahn in den letzten Jahren diverse Eisenbahnüberführungen in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow fristgerecht fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben wurden, konnte die DB InfraGO AG den Knotenpunkt Karl-Marx-Straße/Moselstraße nicht wie geplant eröffnen.
Projektseitig wurden in den letzten Jahren viele Anstrengungen unternommen, um die ursprünglich für das erste Quartal 2026 geplante Eröffnung für den motorisierten Verkehr auf September 2025 vorzuziehen. Leider konnte diese geplante Beschleunigung der Maßnahme nicht umgesetzt werden. Die Ursachen dafür sind weder Fehler auf Seiten der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow noch auf Seiten der DB InfraGO, sondern eine Erweiterung der Umbaumaßnahmen für eine Verbesserung der Verkehrslösung östlich der Bahnlinie.
Die DB InfraGo AG und die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow waren sich während der Planung einig, dass die Umsetzung der planfestgestellten Lösung zwar eine annehmbare Durchfahrt ermöglicht, jedoch für die bereits geplanten, kommenden Straßenbaumaßnahmen der Gemeinde größere Konflikte verursacht hätte.
Die nachgelagerten Straßenbaumaßnahmen, welche u.a. Leitungsumverlegungen/-erneuerung, den Bau eines Regenwasserkanals, Erneuerung des Knotenpunktes und den Neubau der Beleuchtung beinhalten, hätten zusätzlich wiederholte Sperrungen des Knotens und damit auch der Unterführung bedeutet.
Aktuelle Maßnahmen
Gemeinsam arbeiten die Projektbeteiligten intensiv daran, die erforderlichen Planungs- und Baumaßnahmen so zu synchronisieren, dass künftige Sperrungen des Knotenpunkts vermieden werden können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erneuerung der Abwasserleitung im Kreuzungsbereich, die aufgrund der parallelen Baumaßnahmen am Glasower Damm noch nicht außer Betrieb genommen und umverlegt werden konnte.
Parallel wird die grundhafte Sanierung der Karl-Marx-Straße bis Glasow geprüft, um die Sperrzeit zusätzlich auch für diese Maßnahme zu nutzen. Die Gemeinde informiert im Januar 2026 über weitere Schritte und Sperrzeiten.
Die Projektverantwortlichen von Bahn und Gemeinde sind sich bewusst, dass die Verlängerung der Sperrung eine erhebliche Belastung bedeutet. Ein Ende ist jetzt jedoch in Sicht. Gerade im Hinblick auf die nachgelagerten Baumaßnahmen stellt die angestrebte Lösung die effizienteste und zukunftsweisendste Variante dar.
Gute Nachrichten für Pendler. Die umfangreiche Brandsanierung am Parkhaus in Blankenfelde ist abgeschlossen. Damit kann das Parkhaus nach Verkehrsfreigabe des davorliegenden Straßenabschnittes durch das Straßenverkehrsamt voraussichtlich noch im Dezember 2025 wiedereröffnet werden.


