13. April 2026 / Aktuell

Ausstellung: „WYNORA - SCHICHTUNGEN IN RAUM UND ZEIT“

Werke von Uta Eckerlin und Cornelia Schlemmer in der NEUEN GALERIE des Landkreises

Veröffentlicht am 13. April 2026 um 11:09 Uhr von Kreisverwaltung Teltow-Fläming

Vernissage am 18. April 2026 ab 15 Uhr

Eine Ausstellung mit Werken von Uta Eckerlin und Cornelia Schlemmer ist vom 18. April bis 25. Mai 2026 in der NEUEN GALERIE des Landkreises Teltow-Fläming in Wünsdorf zu sehen. Dort kann sie donnerstags bis sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr besucht werden. Die Ausstellung „WYNORA“ erkundet die vielschichtigen, oft verborgenen Spuren der Geschichte, indem sie Wasser, Landschaft und Erinnerung als miteinander verwobene Schichten von Macht, Angst und Aufbruch erfahrbar macht.

Vernissage

Die Vernissage findet am 18. April ab 15 Uhr statt. Zur Eröffnung führt die Kulturaktivistin Jaana Prüss in die Ausstellung ein. Mit einer Performance ist außerdem Tänzerin und Choreografin Yui Kawaguchi präsent, die den Dialog zwischen den Werken im Raum aufnimmt.

Künstlerische Auseinandersetzung

„Wynora“ ist ein frei gewählter Name, der an eine mögliche alte slawische Göttin erinnert.  Der Name ist dem Klang des Ortsnamens Wünsdorf poetisch nachempfunden und eröffnet den gedanklichen Rahmen für eine Ausstellung, die sich mit den sichtbaren und verborgenen Schichten von Geschichte beschäftigt.

Im Mittelpunkt steht der Ort selbst: Unter Wegen, Gebäuden und Waldflächen überlagern sich unterschiedliche Zeitschichten. Dazu gehören natürliche Wasserläufe ebenso wie bauliche Strukturen, ehemalige militärische Anlagen, historische Nutzungen sowie Orte von Macht, Angst und gesellschaftlichem Wandel. Diese Schichten liegen wie Ablagerungen übereinander und prägen das heutige Landschaftsbild.

Die Ausstellung macht diese historischen Zusammenhänge erfahrbar und lädt dazu ein, die darunterliegenden Strukturen und Entwicklungen wahrzunehmen und die Geschichte des Ortes aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Verbindungen: Werke von Uta Eckerlin und Cornelia Schlemmer

Bildhauerin Uta Eckerlin und Malerin Cornelia Schlemmer arbeiten seit rund 30 Jahren künstlerisch zusammen. In ihren gemeinsamen Ausstellungen werden Skulptur und Malerei in einen dialogischen Zusammenhang gestellt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Formen des menschlichen Miteinanders sowie mit individuellen und gesellschaftlichen Spuren.

Uta Eckerlin zeigt Terrakotta-Skulpturen, die das Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft im gesellschaftlichen Raum thematisiert. Dazu zählen sowohl kleinformatige Figurengruppen als auch größere Figurenpaare sowie Gefäße mit Bezug zum Element Wasser.

Cornelia Schlemmer präsentiert Malerei und Lithografie aus der „Georg-Serie“ sowie ihre neuen Arbeiten. Diese greifen sowohl persönliche Erinnerungen als auch übergeordnete Themen wie Umwelt und zeitliche Schichtung auf. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Videoarbeit zu Migrationserfahrungen.

Die Ausstellung führt unterschiedliche künstlerische Ansätze zusammen und ermöglicht verschiedene Perspektiven auf Mensch, Gesellschaft und Raum.

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